Die Kinderhaus-Kinder unternehmen Ausflüge in und um Magdeburg, entdecken interessante Orte und beschäftigen sich mit spannenden Themen.
Ausflug zum Hundertwasser-Haus

Fasching im Kinderhaus

Besuch im Kunstmuseum

Ausflug zum Ziegenhof Ummendorf

Kinderhaus-Projekt zum Thema Kinderrechte
2009 drehte sich beim Projekt des Kinderhauses alles um das Thema “Kinderrechte”. Drei von uns ausgewählte Kinderrechte wollten wir durch vielfältige Aktivitäten und Aktionen für unsere Kinder erlebbar machen.
Im ersten Projektabschnitt drehte sich alles um “… das Recht jeden Kindes auf einen Namen … das Recht seine Eltern zu kennen und … von ihnen versorgt zu werden …”. Durch Geschichten und in Handpuppenspielen erfuhren die Kinder, warum ein eigener Name so wichtig ist. Sie erforschten Herkunft und Bedeutung ihrer Namen und erlebten, dass es sehr vielfältige Formen von Familie gibt. In selbst gestalteten Familienbüchern oder Stammbäumen stellten sie sich und ihre Familie vor. Den Abschluss bildete ein Ausflug zur Ausstellung “Alles Familie” in den Franckeschen Stiftungen in Halle.
Im zweiten Teil des Projektes ging es dann um “… das Recht eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußern…”. Ganz intensiv beleuchteten die Kinder hierbei den Unterschied zwischen Kinderrechten und Kinderwünschen. Sie erlebten durch Interviews im Kinderhaus und in Gesprächskreisen in den Gruppen, wie viele unterschiedliche Meinungen es zu einem Thema geben kann und übten sich dabei gleichzeitig in Achtung und Toleranz gegenüber der Meinung des anderen. Sie erfuhren in dieser Projektphase, wie wichtig das eigene Wissen ist, um sich eine Meinung bilden zu können und lernten für Kinder geeignete Medien zum Wissenserwerb kennen. Besondere Höhepunkte in dieser Projektphase bildeten die Besuche der Stadtbibliothek, des MDR-Rundfunkhauses und das Erleben einer öffentlichen Probe des Puppentheaters, bei der die Meinung der Kinder zum Stück gefragt war.
Im letzten Abschnitt des Projektes beschäftigten wir uns mit dem “Recht behinderter Kinder auf besondere Fürsorge”. Durch Sach-/Bilderbücher und Filmvorführungen erlebten die Kinder, welche Arten von Behinderung es geben kann und wie der Lebensalltag dieser Kinder aussieht. Im Kinderhausalltag probierten sie selbst, wie es ist, in einem Rollstuhl zu sitzen, nicht alles zu hören oder nichts sehen zu können. Eine Gebärdendolmetscherin erzählte ihnen von ihrer Arbeit und ein Ausflug in eine Schule für geistig behinderte Kinder hinterließ nachhaltige Eindrücke.
Die Projektergebnisse wurden zum Sommerfest 2009 vorgestellt.
Maritta Lüpke (Kinderhaus-Team)
